Was ist Ergotherapie bei ErgoDog?
Ergotherapie unterstützt Menschen jeden Alters dabei, ihre Selbstständigkeit und Handlungsfähigkeit im Alltag zu erhalten, wiederzuerlangen oder zu verbessern. Ziel ist es, Aktivitäten, die für den Einzelnen von Bedeutung sind, möglichst selbstständig und mit Freude ausführen zu können.
Im Mittelpunkt steht dabei immer der Mensch mit seinen individuellen Stärken, Bedürfnissen und persönlichen Zielen – nicht allein die Diagnose.
Gemeinsam entwickeln wir alltagsnahe Therapieziele und erarbeiten individuelle Lösungsstrategien, die sich nachhaltig in den persönlichen Alltag integrieren lassen. Dabei fördern wir vorhandene Fähigkeiten, stärken Ressourcen und unterstützen unsere Klienten dabei, neue Handlungsmöglichkeiten zu entwickeln.
Unsere Praxis hat sich auf die Behandlung von Jugendlichen und Erwachsenen mit psychiatrischen und neurologischen Erkrankungen spezialisiert. Durch regelmäßige Fort- und Weiterbildungen sowie fachliche Supervision entwickeln wir unsere therapeutischen Konzepte kontinuierlich weiter und orientieren uns an aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen.
Jede Therapie ist so individuell wie der Mensch selbst. Deshalb stimmen wir unsere Behandlung stets auf die persönlichen Bedürfnisse, Lebensumstände und Ziele unserer Klienten ab.
Ergotherapie bei psychiatrischen Erkrankungen
Psychische Erkrankungen beeinflussen nicht nur das seelische Wohlbefinden, sondern häufig auch den gesamten Alltag. Aufgaben, die früher selbstverständlich waren, können zur Herausforderung werden. Tagesstruktur, soziale Kontakte, Beruf, Ausbildung oder Freizeitaktivitäten sind oftmals eingeschränkt und die Lebensqualität leidet.
Die Ergotherapie unterstützt Menschen dabei, ihre Handlungsfähigkeit im Alltag zu stärken und individuelle Wege zu entwickeln, den persönlichen Herausforderungen zu begegnen. Im Mittelpunkt stehen dabei nicht ausschließlich die Symptome einer Erkrankung, sondern die persönlichen Ziele, Ressourcen und Bedürfnisse jedes einzelnen Menschen.
Für wen eignet sich die Behandlung?
Wir behandeln Jugendliche und Erwachsene mit unterschiedlichen psychiatrischen Erkrankungen, unter anderem:
- Depressionen
- Angst- und Zwangserkrankungen
- Burnout- und stressbedingten Erkrankungen
- Bipolaren Störungen
- Traumafolgestörungen (einschließlich dissoziativer Störungen)
- weiteren psychiatrischen Erkrankungen
Wie arbeiten wir?
Jede Behandlung beginnt mit einem persönlichen Gespräch und einer ergotherapeutischen Befunderhebung. Gemeinsam entwickeln wir individuelle Therapieziele, die sich an Ihrem Alltag orientieren. Die Therapie wird regelmäßig überprüft und an Ihre persönliche Entwicklung angepasst.
Je nach Zielsetzung können unter anderem folgende Inhalte Bestandteil der Behandlung sein:
- Aufbau einer stabilen Tagesstruktur
- Förderung von Selbstständigkeit und Selbstvertrauen
- Verbesserung von Konzentration, Aufmerksamkeit und Belastbarkeit
- Entwicklung individueller Bewältigungsstrategien
- Förderung sozialer Kompetenzen und Kommunikation
- Unterstützung bei der Rückkehr in Beruf, Ausbildung oder Alltag
- Ressourcenorientiertes Arbeiten und Rückfallprophylaxe
Unsere therapeutische Haltung
Für uns steht nicht die Diagnose im Mittelpunkt, sondern der Mensch. Wir begegnen unseren Klienten mit Wertschätzung, Respekt und auf Augenhöhe. Gemeinsam entwickeln wir alltagsnahe Lösungen, die langfristig im persönlichen Lebensumfeld umgesetzt werden können.
Unser therapeutisches Handeln basiert auf aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen sowie regelmäßigen Fort- und Weiterbildungen. Durch kontinuierliche fachliche Weiterbildung und Supervision entwickeln wir unsere therapeutischen Konzepte stetig weiter, um unsere Klienten bestmöglich zu begleiten.
Ergotherapie bei neurologischen Erkrankungen
Neurologische Erkrankungen können den Alltag von heute auf morgen verändern. Bewegungen, Wahrnehmung, Gedächtnis, Konzentration oder die Selbstständigkeit im täglichen Leben können erheblich beeinträchtigt sein. Ziel der Ergotherapie ist es, vorhandene Fähigkeiten zu erhalten, verloren gegangene Funktionen wieder aufzubauen und individuelle Strategien für den Alltag zu entwickeln.
Für wen eignet sich die Behandlung?
Wir behandeln unter anderem Menschen mit:
- Schlaganfall
- Morbus Parkinson
- Multipler Sklerose (MS)
- Schädel-Hirn-Trauma
- Demenz
- weiteren neurologischen Erkrankungen
Viele neurologische Erkrankungen gehen zusätzlich mit psychischen oder kognitiven Belastungen einher. Durch unsere Spezialisierung auf die Bereiche Neurologie und Psychiatrie können wir beide Aspekte in unserer Behandlung berücksichtigen und die Therapie individuell auf die Bedürfnisse unserer Klienten abstimmen.
Wie arbeiten wir?
Jede Behandlung beginnt mit einer ausführlichen ergotherapeutischen Befunderhebung. Gemeinsam entwickeln wir individuelle Therapieziele, die sich an den persönlichen Bedürfnissen sowie am Alltag unserer Klienten orientieren.
Je nach Zielsetzung können unter anderem folgende Inhalte Bestandteil der Behandlung sein:
- Förderung der Selbstständigkeit im Alltag
- Training motorischer Fähigkeiten
- Förderung von Konzentration, Aufmerksamkeit und Gedächtnis
- Verbesserung von Wahrnehmung und Orientierung
- Beratung zu individuellen Bewältigungsstrategien
- Erhalt der größtmöglichen Selbstständigkeit und Lebensqualität
Behandlung in sozialen Einrichtungen
Die Behandlung neurologischer Klienten erfolgt durch unser Team in verschiedenen sozialen Einrichtungen in Osnabrück und Umgebung. Durch die enge Zusammenarbeit mit unseren Kooperationspartnern können therapeutische Maßnahmen direkt im gewohnten Lebensumfeld umgesetzt werden. Dadurch lassen sich Therapieinhalte besonders alltagsnah gestalten und leichter in das tägliche Leben integrieren.
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Unsere therapeutische Haltung
Für uns steht nicht die Diagnose im Mittelpunkt, sondern der Mensch. Jeder Krankheitsverlauf ist individuell und erfordert eine Therapie, die sich an den persönlichen Ressourcen, Bedürfnissen und Zielen orientiert.
Unser therapeutisches Handeln basiert auf aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen sowie regelmäßigen Fort- und Weiterbildungen. Durch kontinuierliche fachliche Weiterbildung und Supervision entwickeln wir unsere therapeutischen Konzepte stetig weiter, um unsere Klienten bestmöglich zu begleiten.
Tiergestützte Ergotherapie
Für uns ist der Therapiebegleithund kein „zusätzliches Angebot”, sondern ein therapeutisches Medium, das – gezielt und verantwortungsvoll eingesetzt – die ergotherapeutische Behandlung sinnvoll ergänzen kann. Dabei stehen sowohl das Wohl unserer Klienten als auch das Wohl unserer Hunde jederzeit im Mittelpunkt.
Tiere können therapeutische Prozesse auf besondere Weise unterstützen. Sie schaffen Nähe, fördern Motivation und erleichtern vielen Menschen den Zugang zur Therapie. Unsere Therapiebegleithunde sind deshalb ein fester Bestandteil unseres therapeutischen Konzepts.
Unsere Philosophie
Nicht jeder Hund eignet sich für die tiergestützte Therapie. Entscheidend sind ein ausgeglichenes Wesen, eine gute Sozialisierung sowie eine fundierte Ausbildung. Deshalb legen wir großen Wert auf die sorgfältige Auswahl, Ausbildung und kontinuierliche Weiterentwicklung unserer Therapiebegleithunde.
Ebenso wichtig ist die regelmäßige fachliche Weiterbildung unseres Teams. Durch Fortbildungen im Bereich der tiergestützten Therapie sowie der Hundepsychologie entwickeln wir unsere Arbeit kontinuierlich weiter. Darüber hinaus arbeiten wir mit erfahrenen Hundetrainern zusammen und holen bei Bedarf fachliche Unterstützung ein. So stellen wir sicher, dass sowohl unsere Klienten als auch unsere Therapiebegleithunde bestmöglich begleitet werden.
Wie werden unsere Hunde eingesetzt?
Der Therapiebegleithund wird immer individuell und entsprechend der jeweiligen Therapieziele eingesetzt.
In vielen Behandlungen begleitet der Hund die Ergotherapie als ruhiger und motivierender Partner. Seine Anwesenheit kann dazu beitragen, eine vertrauensvolle Atmosphäre zu schaffen, Ängste abzubauen und die Motivation zu fördern.
Je nach Therapieziel kann der Hund auch gezielt in einzelne Übungen einbezogen werden. Dabei richtet sich der Einsatz immer nach den Bedürfnissen der jeweiligen Klienten sowie nach der jeweiligen Therapiesituation.
Jede Therapie ist individuell – deshalb entscheiden wir gemeinsam, ob und in welchem Umfang der Therapiebegleithund Teil der Behandlung ist.
Welche Wirkung kann ein Therapiebegleithund haben?
Jeder Mensch reagiert unterschiedlich auf den Kontakt mit einem Therapiebegleithund. Deshalb wird der Hund immer individuell und zielorientiert eingesetzt. In unserer langjährigen therapeutischen Arbeit erleben wir immer wieder, dass seine Anwesenheit den therapeutischen Prozess positiv unterstützen kann.
Im psychiatrischen Bereich
Im psychiatrischen Bereich beobachten wir unter anderem, dass der Therapiebegleithund:
- den Beziehungsaufbau erleichtern kann,
- Ängste und Anspannung reduzieren kann,
- Motivation und Freude an der Therapie fördern kann,
- das Selbstvertrauen stärken kann,
- Gespräche erleichtern und emotionale Sicherheit vermitteln kann.
Im neurologischen Bereich
Auch im neurologischen Bereich kann der Therapiebegleithund die Behandlung sinnvoll ergänzen. So erleben wir beispielsweise, dass er:
- zu mehr Bewegung und Aktivität motivieren kann,
- Aufmerksamkeit und Konzentration fördern kann,
- therapeutische Übungen alltagsnah und abwechslungsreich gestaltet,
- positive Emotionen wecken und die Mitarbeit unterstützen kann.
Viele unserer Klienten berichten, dass sie sich durch die Anwesenheit des Hundes entspannter fühlen, sich leichter auf die Therapie einlassen können und die Behandlung als besonders motivierend erleben.
Einblicke aus unserer Praxis
Jeder Therapieverlauf ist individuell. Dennoch erleben wir immer wieder, wie positiv sich der Einsatz unserer Therapiebegleithunde auf den Therapiealltag auswirken kann.
So berichtete beispielsweise eine Klientin mit einer Angsterkrankung, dass ihr der Therapiebegleithund den Einstieg in die Behandlung erleichtert habe. Durch seine ruhige und wertfreie Art fühlte sie sich schneller sicher und konnte sich besser auf die Therapie einlassen.
Auch im neurologischen Bereich erleben wir häufig, dass therapeutische Übungen mit Unterstützung des Hundes motivierter durchgeführt werden. Bewegungsübungen oder alltagsorientierte Aufgaben werden oftmals mit mehr Freude umgesetzt und können dadurch leichter in den Therapiealltag integriert werden.
Das Wohl unserer Hunde
Das Wohl unserer Therapiebegleithunde hat für uns einen ebenso hohen Stellenwert wie die therapeutische Arbeit mit unseren Klienten. Deshalb achten wir auf ausreichende Ruhephasen, einen respektvollen Umgang sowie einen Einsatz, der sich stets am Wohlbefinden des jeweiligen Hundes orientiert. Jeder Hund entscheidet mit – zeigt er, dass er eine Pause benötigt oder eine Situation für ihn nicht passend ist, respektieren wir dies selbstverständlich.
Wichtige Informationen
Für die tiergestützte Ergotherapie ist keine besondere Verordnung erforderlich. Die Behandlung erfolgt im Rahmen einer regulären ergotherapeutischen Verordnung. Diese kann hausärztlich, fachärztlich oder psychotherapeutisch verordnet werden.
Ob und in welchem Umfang unser Therapiebegleithund in die Behandlung einbezogen wird, richtet sich nach den individuellen Therapiezielen. Die tiergestützte Therapie ist Bestandteil der ergotherapeutischen Behandlung und muss daher nicht gesondert auf dem Rezept vermerkt werden.
Bei Fragen zur Verordnung oder zum Ablauf beraten wir Sie gerne persönlich.
Verordnung und Abrechnung
Ergotherapie ist ein verordnungsfähiges Heilmittel. Eine ergotherapeutische Verordnung kann hausärztlich, fachärztlich oder psychotherapeutisch ausgestellt werden.
Bei gesetzlich Versicherten wird eine medizinisch notwendige und entsprechend verordnete ergotherapeutische Behandlung im Rahmen der geltenden gesetzlichen Regelungen über die Krankenkasse abgerechnet.
Je nach Versicherungsstatus können gesetzlich vorgesehene Zuzahlungen anfallen. Liegt eine gültige Zuzahlungsbefreiung vor, entfällt die entsprechende Zuzahlung.
Bei Fragen zur Verordnung, Abrechnung oder zu möglichen Zuzahlungen sprechen Sie uns gerne an.
Snoezelen
Snoezelen ist eine therapeutische Methode, bei der gezielt verschiedene Sinnesreize eingesetzt werden, um eine entspannte und geschützte Atmosphäre zu schaffen. Licht, Musik, sanfte Vibrationen, Farben sowie – bei Bedarf – ausgewählte Düfte können dabei helfen, zur Ruhe zu kommen, Stress abzubauen und die eigene Wahrnehmung zu fördern.
In unserer Praxis setzen wir Snoezelen ausschließlich im Rahmen der ergotherapeutischen Behandlung von Jugendlichen und Erwachsenen mit psychiatrischen Erkrankungen ein. Dabei dient der Snoezelraum nicht nur der Entspannung, sondern bietet einen geschützten Rahmen für therapeutische Prozesse.
Wie arbeiten wir?
Unser Snoezelraum ist vollständig auf eine beruhigende Atmosphäre abgestimmt. Sanfte Lichteffekte, Musik, eine Wassersäule, Spiegel, angenehme Vibrationen sowie weitere ausgewählte Sinnesreize schaffen eine Umgebung, in der Entspannung, Achtsamkeit und therapeutische Gespräche gleichermaßen möglich sind.
Je nach Therapieziel können unter anderem folgende Inhalte Bestandteil einer Behandlung sein:
- Entspannungs- und Atemübungen
- Fantasiereisen
- Achtsamkeitsübungen
- Wahrnehmungsförderung
- Stressregulation
- therapeutische Gespräche in einer geschützten Atmosphäre
Auf Wunsch und je nach Therapieziel kann auch einer unserer Therapiebegleithunde in die Behandlung einbezogen werden. Viele Klienten erleben die Kombination aus Snoezelen und tiergestützter Ergotherapie als besonders beruhigend und unterstützend.
Welche Ziele verfolgen wir?
Snoezelen kann dazu beitragen,
- innere Anspannung zu reduzieren,
- Stress und Reizüberflutung abzubauen,
- die Körper- und Selbstwahrnehmung zu fördern,
- emotionale Stabilität zu unterstützen,
- Achtsamkeit und Entspannung zu fördern,
- therapeutische Gespräche zu erleichtern.
Jeder Mensch reagiert unterschiedlich auf Sinnesreize. Deshalb stimmen wir jede Snoezeleinheit individuell auf die persönlichen Bedürfnisse und Therapieziele unserer Klienten ab.
Für uns ist Snoezelen keine standardisierte Entspannungsmethode, sondern ein therapeutisches Angebot, das gezielt und individuell in die ergotherapeutische Behandlung integriert wird.
Ablauf einer Behandlung
1. Terminanfrage und Terminvereinbarung
Wenn Sie Interesse an einer ergotherapeutischen Behandlung haben, nehmen Sie zunächst Kontakt mit uns auf. Wir prüfen, ob aktuell eine passende Behandlungskapazität zur Verfügung steht und vereinbaren gegebenenfalls einen Termin mit Ihnen.
2. Verordnung
Sobald ein Behandlungstermin vereinbart wurde, benötigen Sie eine gültige ergotherapeutische Verordnung. Diese kann hausärztlich, fachärztlich oder psychotherapeutisch ausgestellt werden.
Bitte lassen Sie die Verordnung möglichst erst ausstellen, wenn ein Behandlungsbeginn mit uns abgestimmt wurde, da für den Beginn einer ergotherapeutischen Behandlung bestimmte Fristen gelten.
Sollte die behandelnde Praxis Fragen zur Ausstellung der Verordnung haben, unterstützen wir gerne. Bitte sprechen Sie uns einfach an.
3. Erstgespräch und Befunderhebung
Im ersten Termin lernen wir uns zunächst kennen. Uns ist wichtig, die persönliche Situation, Wünsche und Ziele unserer Klienten zu verstehen.
Gemeinsam besprechen wir, welche Herausforderungen aktuell bestehen und wobei wir unterstützen können. Gleichzeitig besteht die Möglichkeit, unsere Arbeitsweise kennenzulernen und herauszufinden, ob die Zusammenarbeit passt.
Es besteht selbstverständlich keine Verpflichtung, die Therapie bis zum Ende einer Verordnung fortzuführen. Eine vertrauensvolle Zusammenarbeit ist für uns ein wichtiger Bestandteil der Behandlung.
4. Gemeinsam Ziele entwickeln
Jeder Mensch bringt unterschiedliche Erfahrungen, Ressourcen und Bedürfnisse mit. Deshalb entwickeln wir gemeinsam individuelle Therapieziele.
Nicht wir entscheiden, was für den Klienten wichtig ist – seine persönlichen Bedürfnisse und Prioritäten bilden die Grundlage unserer Behandlung.
Bei Bedarf können auch Angehörige, gesetzliche Betreuer, soziale Einrichtungen oder andere behandelnde Fachpersonen in die Therapie einbezogen werden – selbstverständlich in entsprechender Abstimmung mit dem Klienten.
5. Individuelle Therapie
Bei uns gibt es keine standardisierten Therapieprogramme.
Jede Behandlung wird individuell geplant und an die persönliche Lebenssituation angepasst. Dabei fließen unsere Berufserfahrung, aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse sowie regelmäßige Fort- und Weiterbildungen in die Behandlung ein.
Wir passen unsere Behandlung an den Klienten an – nicht umgekehrt.
6. Regelmäßige Überprüfung
Therapie ist ein gemeinsamer Prozess. Deshalb überprüfen wir regelmäßig, ob die vereinbarten Ziele weiterhin den Bedürfnissen entsprechen oder angepasst werden sollten.
Ehrliches Feedback ist ausdrücklich erwünscht – unabhängig davon, ob es positiv oder kritisch ist. Je mehr wir über Erfahrungen, Wünsche und Prioritäten wissen, desto individueller können wir die Behandlung gestalten.
7. Unsere Philosophie
Sie sind Experte für Ihr eigenes Leben – wir bringen unsere therapeutische Expertise mit.
Gemeinsam entwickeln wir einen Weg, der zur jeweiligen Person, ihren Zielen und ihrer Lebenssituation passt. Für uns steht nicht die Diagnose im Mittelpunkt, sondern der Mensch.
Häufige Fragen (FAQ)
Ja. Für eine ergotherapeutische Behandlung über die Krankenkasse benötigen Sie eine gültige ergotherapeutische Verordnung.
Nein. Die tiergestützte Ergotherapie findet im Rahmen einer regulären ergotherapeutischen Verordnung statt und muss nicht gesondert auf der Verordnung vermerkt werden.
Sprechen Sie uns gerne an. Wir unterstützen bei Fragen rund um die Ausstellung einer ergotherapeutischen Verordnung.
Psychiatrische Behandlungen finden in unserer Praxis statt. Im neurologischen Bereich behandeln wir unsere Klienten in verschiedenen sozialen Einrichtungen in Osnabrück und Umgebung, mit denen wir zusammenarbeiten.
Klassische Hausbesuche im häuslichen Umfeld bieten wir derzeit nicht an.
Beim ersten Termin lernen wir uns zunächst kennen, besprechen die aktuelle Situation und führen eine ergotherapeutische Befunderhebung durch. Gemeinsam entwickeln wir anschließend die ersten Therapieziele und schauen, ob die Zusammenarbeit für beide Seiten passt.
Nein. Es besteht keine Verpflichtung, eine Therapie bis zum Ende einer Verordnung fortzuführen, wenn die Zusammenarbeit für den Klienten nicht passend ist.
Ja. Bei Bedarf können Angehörige, gesetzliche Betreuer, soziale Einrichtungen oder andere behandelnde Fachpersonen einbezogen werden – selbstverständlich in entsprechender Abstimmung mit dem Klienten.
Das ist nach vorheriger Absprache mit dem behandelnden Therapeuten grundsätzlich möglich, sofern der Hund entsprechend sozialverträglich ist und es therapeutisch sinnvoll ist.
Bitte bringen Sie Ihre gültige ergotherapeutische Verordnung sowie – falls vorhanden und für die Behandlung relevant – entsprechende medizinische Unterlagen mit.
Sehr gerne. Sowohl positives als auch kritisches Feedback ist ausdrücklich erwünscht. Je mehr wir über die Erfahrungen, Wünsche und Bedürfnisse unserer Klienten wissen, desto individueller können wir die Behandlung gestalten.
Je nach aktueller Auslastung kann es zu Wartezeiten kommen. Da sich freie Kapazitäten nicht zuverlässig vorhersagen lassen, können wir hierfür keine pauschale Dauer nennen. Bei einer Anfrage hilft es uns, wenn Sie möglichst mehrere mögliche Wochentage und Uhrzeiten angeben. Je flexibler Sie zeitlich sind, desto leichter können wir einen passenden Termin anbieten.
Bitte sagen Sie vereinbarte Termine möglichst mindestens 48 Stunden vorher ab, damit wir den Termin anderweitig vergeben können. Bei kurzfristigen Absagen, beispielsweise aufgrund einer Erkrankung, erfolgt die weitere Absprache individuell mit dem behandelnden Therapeuten.
Eine ergotherapeutische Beratung oder Behandlung kann grundsätzlich auch als Selbstzahlerleistung vereinbart werden. Ohne entsprechende Diagnose und Verordnung erfolgt jedoch keine Abrechnung über die gesetzliche Krankenkasse.

